Mit dem Schritt zum Web 2.0 ist das Internet noch interaktiver geworden. Eventuell nutzen Sie schon Bestandteile des Web 2.0 für Ihre Unternehmenskommunikation, etwa "SocialWeb"-Werkzeuge wie die Business-Plattform XING? Weblogs (kurz: Blogs) sind längst anerkannte und beliebe Mittel der Unternehmenskommunikation.
Es zeichnet sich ein neuer Trend ab, das "Micro-Blogging", nach seinem bekanntesten Dienst auch "Twittern" (Deutsch: "Zwitschern") genannt. Nachdem auch Barack Obama in seinem Präsidentschaftswahlkampf auf Twitter gesetzt hat, können Zuwachsraten von 20% pro Woche nicht verwundern.
Als Twitterer können Sie kleine Nachrichten, Tweets genannt, via Web, Chat oder SMS an den Dienst "Twitter" übermitteln. Die "Followers" - diejenigen, die einem anderen Mitglied folgen - lesen dann Ihre Mitteilungen und auch Sie können sich bei jedem anderen Twitterer als Follower eintragen. Jeder bekommt so nur die Nachrichten angezeigt, die er wirklich sehen möchte.
Der Nutzer hat die Möglichkeit zu entscheiden, ob er die Tweets von allen oder nur den mit ihm verbundenen Usern lesen möchte. Die Mitteilungen entsprechen einer SMS, sie sind kurz, bei Twitter maximal 140 Zeichen, bei anderen Anbietern bis zu 200 Zeichen. Die Portale arbeiten dabei in Echtzeit. So sind sie eine Mischung aus SMS und Instant Messaging.
Mit dem Web 2.0 hat ein neues Zeitalter der Kommunikation begonnen - das des Community-Buildings. Es bilden sich online neue Gemeinschaften Gleichgesinnter, die sich ohne Web 2.0 wohl nicht zusammengefunden hätten.
Als Unternehmenskommunikation-Verantwortlicher sollten Sie die neuen Möglichkeiten der Kommunikation kennen und benutzen:
Mit Micro-Blogging können Sie Benutzergruppen mit ähnlichen Vorlieben ansprechen. Sind Sie mit den richtigen Personen vernetzt sind, kann Micro-Blogging sehr lohnenswert sein.
Das berühmteste Micro-Blogging-Tool ist "Twitter". Es ist wie alle anderen Micro-Blogging-Dienste kostenfrei. Kostspielig wird es nur, wenn Sie vom Handy aus per SMS micro-bloggen und wenn der Betreiber der Micro-Blog-Seite seine Nummer im Ausland hat: dann ergeben sich nämlich SMS-Kosten ins Ausland.
Unternehmenskommunikation ist ein nicht zu unterschätzender Teil der Unternehmensführung, denn potentielle Käufer müssen zu erst einmal herausfinden, dass Ihre Firma überhaupt existiert und was sie zu bieten hat, bevor sie zu Kunden werden können. Mehr zum Thema Unternehmenskommunikation liefert Ihnen "PR Praxis" des Fachverlags für Marketing und Trendinformationen.
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