Gute PR sorgt für mehr Kunden.
PR bezeichnet die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Firmen, Ideen oder Einzelpersonen. Für eine Firma geht es hier darum, gute, positive und fruchtbare Beziehungen zur Öffentlichkeit herzustellen.
Darüber hinaus soll durch gute PR der Bekanntheitsgrad der Firma gesteigert und durch positive Berichte nach außen die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt werden.

Überdurchschnittliche PR-Erfolge durch antizyklische Aktionen
Warum sich gegen den Strom zu schwimmen lohnt
Nur über etwa jede 10. PR-Aktion, die ein Unternehmen auf die Beine stellt, wird in den Medien berichtet. Und selbst bei diesen 10 Prozent, die den Sprung in die Zeitungen schaffen, fällt die Berichterstattung häufig lange nicht so umfangreich und aufmerksamkeitsstark aus wie erhofft.
Erfolgsbeispiele zeigen, dass Sie Ihren PR-Erfolg durch originelle zeitversetzte Promotion- Kampagnen deutlich erhöhen und Ihre Abdruckchancen verzwanzigfachen können.
Ski und Rodel gut - mitten im Sommer
Im Erzgebirge steht eine der modernsten Schneeproduktionsanlagen. Somit ist auf allen Pisten dieses relativ niedrig gelegenen Skigebiets Schneesicherheit garantiert - doch das wusste bisher kaum jemand. Seit einer spektakulären PR-Aktion ist das anders:
Unter dem Motto "Schnee bei jedem Wetter" bauten die Wintersportvermarkter auf der Ostseeinsel Usedom unter den ungläubigen Blicken der Urlauber eine Skipiste und eine Sprungschanze auf. Und das mitten im Juli. Höhepunkt der Aktion war die Ausrichtung der 1. Usedomer Skisprung-Meisterschaften, bei der Urlauber gegen bekannte Skispringer aus dem Erzgebirge antraten.
Tropisches Urlaubsfeeling im November
Um seine Bekanntheit vor allem bei städtischen Usern zu erhöhen, initiierte der Online- Dienstleister Yahoo! eine sympathische Kampagne.
Getreu der Werbebotschaft, seinen Kunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, entstand die Idee vom "Sommerfeeling-Bus". Dabei wurde ein amerikanischer Greyhound-Bus in eine karibische Oase verwandelt.
Die vom Novemberwetter geplagten Passanten wurden mit Palmen, Merengue-Musik und Meeresrauschen empfangen. In einem kleinen Fotostudio konnten sich die Yahoo!-Gäste mit Strohhut, Bastrock und Muschelketten fotografieren lassen.
Mit einem persönlichen Code konnten sich die Besucher registrieren lassen - und bekamen dann ihren Schnappschuss per E-Mail zugeschickt.

Warum PR in mittelständischen Unternehmen eine besondere Herausforderung ist
Diese speziellen Rahmenbedingungen sollten Sie beachten
Dass PR ein wichtiges Kommunikationsinstrument ist und den Unternehmenserfolg wesentlich unterstützen kann, ist den meisten mittelständischen Unternehmen bewusst. Doch verwechselt fast ein Drittel (31 %) der mittelständischen Firmen PR mit Werbung oder Marketing und sieht in der Öffentlichkeitsarbeit eine direkt verkaufsfördernde Maßnahme.
Das geht aus einer Umfrage der Initiative IndustrieKultur, Frankfurt, unter rund 1.000 deutschen mittelständischen Unternehmen hervor.
"Dass rund 50 % der von uns befragten Unternehmen gerne häufiger in Fach- und überregionalen Medien vertreten wären, zeigt den Bedarf der Unternehmen an professioneller PR", kommentiert Richard Bachinger, Geschäftsführer der Initiative IndustrieKultur, die Ergebnisse der Studie.
Quantitativ hat sich PR bei den mittelständischen Unternehmen schon durchgesetzt; immerhin geben 94 % der befragten Firmen an, PR zu betreiben. Doch angesichts der Vermischung von PR mit Werbung und Marketing sind die Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit meist auch in diesen Bereichen zu finden.
PR ist häufig ein Anhängsel der Werbe- oder Marketingabteilung
Die oftmals falsche Einordnung des Aufgabenfelds PR führt in den Unternehmen dazu, dass die Verantwortung für die PR nicht immer in den Händen der dafür qualifizierten Personen liegt:
So untersteht in mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen die Öffentlichkeitsarbeit der Marketingleitung. In gut 14 % der Fälle der Vertriebsleitung und zu rund 7 % der Werbeleitung. Nur in jeder zweiten Firma ist PR Chefsache, und weniger als ein Drittel kann einen PR-Beauftragten vorweisen.
Auch externe Dienstleister sind häufig keine PR-Profis
Aber auch die ausgelagerte PR wird keineswegs nur in die Hände von PR-Spezialisten gegeben. Etwa 18 % der mittelständischen Unternehmen betrauen damit eine Werbeagentur. 13 % setzen sogar auf die Dienste von Journalisten. Für Richard Bachinger, Initiator der Studie, stellt fest: "Beauftragt man Werbeprofis mit PR, so zeigt sich vor allem bei der Pressearbeit, dass Inhalte zu werblich kommuniziert werden. Journalisten reagieren jedoch auf diese Art schnell mit Ablehnung."
Wegen unprofessioneller PR-Arbeit bleiben erwünschte Erfolge aus
Weil es am Wissen um die Funktion und die Wirkungsweise von PR mangelt, lassen sich zu viele Unternehmen auf eine Mischung aus Marketing, Werbung und Verkaufsförderung ein, was dann als PR verstanden wird. So verwundert es nicht, dass der Wunsch nach Berücksichtigung ihrer Informationen durch die Medien häufig unerfüllt bleibt: Über 44 % der befragten Unternehmen wären gerne häufiger in der Fachpresse sowie in den überregionalen Publikationen vertreten und etwa 37 % sehen sich in den Wirtschaftszeitungen unterrepräsentiert.
Presseresonanz hängt maßgeblich von kommunizierten Inhalten ab
Dass die Erwartungen an die Resonanz auf PR-Aktivitäten nicht selten enttäuscht werden, liegt letztendlich auch an den Inhalten, zu denen die mittelständischen Unternehmen veröffentlichungsbereit sind. Über 80 % konzentrieren sich in ihrer Pressearbeit auf das Liefern von Produktinformationen und allgemeinen Informationen zu den Gesamtleistungen des Unternehmens. Dagegen gibt noch nicht einmal jedes vierte Unternehmen Zahlen zur wirtschaftlichen Situation bekannt - doch gerade diese sind für Journalisten von besonderem Interesse.
So sorgen Sie für professionelle PR von innen nach außen
Die Außenwirkung eines Unternehmens wird nicht nur durch Pressemitteilungen und offizielle Veröffentlichungen bestimmt: Jeder einzelne Geschäftsbrief, der an Kunden verschickt wird, prägt das Image. Und eben hier hapert es oft: Eine Umfrage von PR Praxis unter 100 PR-Leitern ergab, dass nur in 12 % der befragten Firmen eine Corporate-Behavior-Richtlinie für den Briefverkehr existiert. Die Konsequenz: Häufig passt der staubig-konservative Stil der täglichen Korrespondenz nicht zum modernen, aufgeschlossenen Selbstbild des Unternehmens.
Lesen Sie deshalb hier, wie Sie dafür sorgen, dass alle Kolleginnen und Kollegen in der Kommunikation von innen nach außen einheitlich auftreten.
Als "Kommunikations-Chef" sollten Sie für alle Beschäftigten Ihrer Firma, die in Briefkontakt mit Kunden stehen, eine Richtlinie für eine professionelle Korrespondenz erstellen. Die erste Grundregel sollte dabei lauten: "Passiv formulierte Sätze sind verboten!"
Denn bei jedem schriftlichen Kundenkontakt soll der Ansprechpartner persönlich auftreten und Verantwortung übernehmen. Allzu häufig "verstecken" sich Briefeschreiber aber hinter nichts sagenden Passiv-Formulierungen ("es ist leider nicht möglich ...").
Auch die gern verwandte Wir-Form sollte zurückgefahren werden - denn Schreiben in der Ich-Form demonstrieren ein stärkeres persönliches Engagement. Weitere Brief- Vorschriften, auf die Sie die Mitarbeiter verpflichten sollten, lauten:
- Schreiben Sie einfach und klar verständlich!
- Wählen Sie stets die direkte Positivform ("Sie erkennen ..." statt: "Es ist nicht zu übersehen ...")!
- Achten Sie auf gute Lesbarkeit und vermeiden Sie einen unnötig komplizierten Satzbau!
- Benennen Sie das Wichtigste zuerst!
Ein Leserbrief ist kein Schulaufsatz, anstatt die besten Punkte nach und nach in den Text einfließen zu lassen, sollten sie in absteigender Reihenfolge angeführt werden.
PR Praxis bietet Ihnen Tipps zum Thema "PR"

PR Praxis verrät Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit optimal darstellen. Der Ratgeber gibt Hinweise, wie Sie erfolgreiche PR-Aktionen durchführen und das Unternehmensimage verbessern. Angesprochen wird hier auch PR. Passend dazu werden die Faktoren der Corporate Identity, Imagebroschüre und Kommunikation beachtet.

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