Kommunikation ist der Austausch und die Übermittlung von Informationen zwischen zwei oder mehr Personen. Unter Kommunikation wird ebenso das wechselseitige Übermitteln von Daten oder von Signalen verstanden. Neben Personen kann auch ein Unternehmen kommunizieren.
Empathie, Atmosphäre und Struktur sind die Kriterien für einen guten Gesprächsverlauf
Kommunikation stellt besonders in der PR-Branche ein sensibles Thema dar
Als Profi in der Branche dürfen Sie auf dem Feld der Kommunikation nicht in Fallstricke treten. Und das ist gar nicht einfach. Spätestens seit Paul Watzlawick in seinem kleinen, bahnbrechenden Büchlein "Anleitung zum Unglücklichsein" die "Geschichte mit dem Hammer" humorvoll und treffend zum Besten gab, wissen wir, wie viele Missverständnisse und gar Konflikte durch eine unklare Kommunikation entstehen können. Was hier mit Humor und einem Augenzwinkern erzählt wird, nämlich das eigene negative Programmieren auf ein Gespräch, ist im Alltag nur allzu oft ein ernsthaftes Kommunikations-Problem. Warum? Weil durch ungenaues Formulieren, durch falschen Ton und durch zu Worten gegenteilige Körpersprache sehr schnell Missverständnisse entstehen. Auf welcher Ebene trifft uns die Information? Zur Auswahl stehen vier Kategorien der Kommunikation:
Egal, was wir fragen, egal, was wir antworten: Wir bewegen uns in einem dieser vier Sprachkanäle, blitzschnell ausgewählt nach den Faktoren Laune und Sympathie. Im günstigsten Falle entscheiden wir uns für die Kommunikations-Ebene, die der Gesprächspartner erwartet, und reagieren damit in seinem Sinne. Und wenn nicht? Dann ist Disharmonie, Unverständnis oder gar Streit vorprogrammiert. Auf jeden Fall wird das Gespräch nicht zufrieden stellend verlaufen und im schlimmsten Fall wird es keine Fortsetzung, keinen weiteren Kontakt mehr geben. Und gerade Kontakte und gute Gesprächsergebnisse sind das A und O der PR. So sollten Sie sehr sensibel in der Lage sein, zu erkennen, auf welcher Ebene der Kommunikation sich Ihr Gesprächspartner bewegt. Unerlässlich dazu ist:
Die Kunst des Zuhörens
Die Kunst des Fragens
Wann immer sie reden: Bleiben Sie beim Thema
Jedes Gespräch beginnt mit einem Warm-up. Mit kurzen, freundlichen Aufmerksamkeiten, die ins Thema überleiten. Und jedes Thema verlangt eine klare Struktur in verständlicher Sprache mit logischem Aufbau:
Diese Linie ist gleich einem roten Faden von Anfang bis Ende erkennbar und für den Gesprächspartner schlüssig und verständlich formuliert. Für Abwechslung und die Dramaturgie der Kommunikation sorgen Stimme und Gestik, unterschiedliche Tonation und vor allem eine lebendige Sprache. Dabei sind Wiederholungen durchaus erlaubt, sogar sinnvoll, um Prioritäten zu setzen. Fassen Sie also zum Schluss noch einmal kurz zusammen, was Ihnen wichtig ist.
Sagen Sie, was Sie meinen - aber prägnant
Beachten Sie dazu die folgenden Kriterien:
Sprechen Sie
Beachten Sie
Benutzen Sie
Vermeiden Sie
Damit - frei nach Watzlawick - die Frage nach dem Hammer nicht zum Eklat führt.
Ein Dialog besteht aus wechselnden Beiträgen. Nichts ärgert den Gesprächspartner mehr als ein unfreiwilliger, andauernder Schweigepart. Als Faustregel gilt deshalb ein Redewechsel im 30-Sekunden-Takt für den Dialog.
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